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Vizeweltmeistertitel an der Goju Kai Karate Do Weltmeisterschaft
Vom 11. bis 13. November 2005 fanden die 4. Weltmeisterschaft des Goju Kai Karate Do in Rotterdam statt. Domenic Lanicca holte sich dabei den Vizeweltmeistertitel. Es nahmen zirka 700 Wettkämpfer aus 25 Nationen Teil. Es wurde Kampfsport auf hohem Niveau geboten. Die zahlreichen Zuschauer hatten viel Spass, die Stimmung war grossartig. Vom Goju Kai Karate Do Graubünden waren vier Wettkämpfer nach Holland gereist. Domenic Lanicca (Sarn) wurde mit Horst Baumgürtel (Münchenbuchsee) Vizeweltmeister im Kata-Bunkai. Eine Kata ist eine Abfolge genau definierter Techniken, die Abwehr- und Kontermöglichkeiten beinhaltet. Beim Kata-Bunkai wird dies im Kampf mit zwei Partnern dargestellt. Sie verloren knapp in der Finalrunde gegen die Japaner und sicherten sich souverän den 2. Platz. In der Team-Kata erreichte Domenic Lanicca mit Hanspeter Stricker und Silvio Gruber aus der Kampfschule Panther den hervorragenden 3. Rang und holte somit die zweite Medaille für den Goju Kai Karate Do Graubünden. Romana Casanova (Ruschein) konnte sich zum ersten mal für die Weltmeisterschaften qualifizieren und startete in den Disziplinen Kata und Kumite. In der Kata erreichte sie den 15. Platz. Im Kumite schied sie erst im Viertelfinale aus und sicherte sich den hervorragenden 7. Platz. Christian Maissen (Ladir) konnte sich nach langer Verletzungspause auch für die Weltmeisterschaften qualifizieren, für ihn galt es sich wieder auf dem Internationalen Parkett zurecht zu finden. Dies gelang ihm im Kumite hervorragend, er scheiterte erst im Achtelfinale gegen einen Japaner, der sich danach bis zum 3. Platz vorkämpfen konnte. Christian Berron (Domat/Ems) konnte sich auch zum ersten male für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. Er konnte sich mit einer grandiosen Leistung bis ins Halbfinale vorkämpfen, wo er sehr knapp unterlag. Im Kampf um den dritten Platz schien der Sieg schon zum greifen nah, leider fehlten ihm dann die Kräfte um eine weitere Medaille für das Team zu erringen. Die Freude über seinen 5. Platz war aber sehr gross.
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